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Frohe Ostern !

Hömma, ich mach datt mal gantz kurz.

Ich wünsch euch alle noch ein restliches schönes und frohes Osterfest, hoffe, datt ihr alle im Kreise von eure Lieben zufrieden seid und genuch Eier gefunden happt.
Bis die Tage!

Vorsicht beim Schoppen

Hömma, ich muss euch auf eine Gefahr hinweisen. Auf datt Schoppen. Getz nich datt Schoppen, watt ich so gerne mit mein Kumpel Tönne machen, also dieses frühe Schoppen, auch Frühschoppen genannt. Diese Form der menschlichen Begegnung iss Kult und stet kurz davor als Weltkulturerbe anerkennt zu werden.
Nee, ich mein datt Schoppen vonne Frauensleute. Meine Frieda hatt bei uns inne Verwandtschaft da schon ein Legendenstatus. Wenn meine Frieda allein schon datt Wort „Schoppen“ im Mund nimmt, dann leuchten bei alle weiblichen Anwesenden die Augen. Und wenn dann meine Frieda auch noch anfängt und erzählt ihre letzten Schnäppchen in alle Brandbreite, dann zerfließen alle Anwesenden. Weiblich natürlich. Und im gleichen Moment pack ich sofort an mein Pommanee und sichere die Abteilung mitte Scheine.

Die Tage waahs dann mal wieder soweit. Ich und meine Frieda waahn inne Stadt am kucken und am reden. Alz plötzlich meine Frieda wie vom Blitz getroffen stehen bleibt. Ein neuer Laden hatte aufgemacht. „Frauen-Rausch“ oder so ähnlich. Ich wollte schon wegkucken, alz mich so eine junge Perle am Ärmel hielt so als Werbe-Expertin. Ich sach noch „Hömma, pack mich nich an!“, da waah ich schon von meine Frieda im Laden gezerrt worden. Glücklicherweise wurde mir schwatt vorde Augen und ich musste beatmet werden und bekam sofort eine Flasche mit Schampus inne Had gedrückt.
Ich sach noch so zu meine Frieda „Frieda“, happich gesacht, “ ich muss anne frische Luft. Nimm die Pulle Schampus gleich mit. Ich weiß nich oppich ohne Flüssigkeit nach Hause komme!“
Ja, kuck, da happich nochma Glück gehappt und mein Pommanee iss noch unversehrt.
Tach auch!

 

 

Foto: Rudi Pollex

…auffen Hund gekommen

Hömma, ein Hund iss ein treuen Wegbegleiter. Bis im hohen Alter.
Man kann sich auf ein Hund verlassen wie die Pollezei auf datt Radargerät.
Ja, kuck und so happich mir in mein Alter auch noch ein Hund zugelegt. Vonwegen mitte Aufmerksamkeit und mitte Treue.
Damit willich nich sagen, dattich diese Eigenschaften nich bei meine Frieda zu spüren bekomme. Nee, abba ein Hund iss da irgentzwie anners gestrickt. Und man lernt noch noch gantz andere Menschen kennen und kommt mitse inne Kommunikation.

Die Tage binnich aussem staunen nich umme Ecke gekommen. Bei ein Schild von ein Hundebistro. Erss happich nur auf datt Gestellt gekuckt, weilich da sofort meine Gedanken hatte. Datt waah ein ausgedientes Weinregal. Allerfeinste Sorte mit viele Abstellmöglichkeiten. Also für so ein geselligen Abend waahn da genuch Abstellplätze vonne Flaschen.
Und adarüber stand dann Hundebistro. Ich happ mich erssma abgelegt und dann den tieferen Sinn vonne Werbung verstanden.
Wiede alles nimms oder nehmen kanns: Die Kombination vonnem Hundebistro und vonne Flaschen-Ablage, irgentzwie passte alles zusammen und ich happ erssma ein Päusken eingelegt und happ mich begeistern können annem Ideenreichtum vonne Leute.
Klar, ich bin mit den Besitzer sofort inne Kommunikation eingetreten. Und happ mich bestärkt gefühlt in meine Fillosofie, datt datt alles ohne ein Hund nich passiert wäre.
Ja, kuck, so kannze schnell auffen Hund kommen.
Tach auch

 

 

Foto: Rudi Pollex

 

April, April !

Hömma, datt von gestern, also die Umbenennung vom Wersestadion, waah ein echten April-Scherz, obwohl, und da binnich gantz, gantz ehrlich, der neue Name von ein „Kumpelstadion“ jederzeit seine Berechtigung hätte.
Alles waah ein Wunschdenken, abba zum 1. April iss datt doch erlaubt, wonnich?
Tach auch

Hömma, ich mach da ja kein Bramborium raus, abba der Name „Wersestadion“ liecht mir schon lange im Magen. Genau gesacht mitten inne Magenkuhle.
Kuckma, jahrzehntelang waah datt unsere Glückauf-Kampfbahn, weil die Kumpels vonne Zeche beim  Bau richtich mit angepackt Hamm beide Maloche. Genauso wie in Schalke, da gaaps auch die Glückauf-Kampfbahn. Und datt waah da auch die Zeit vonne größten Erfolge mit Szepan und Kuzorra.,
Ja, plötzlich kaam dann in AQhlen der Uwe Seeler mitte Gießkanne und hat dann Wasser ausse Werse auffem Rasen gegossen. Und seit der Zeit heißt unsa Stadion „Wersestadion“. Genauso hättense auch den Lindensportplatz „Wersestadion“ nennen können. Weil der Platz ja auch direkt anne Werse liecht.
Ich will damit ja nur sagen, datt der Name von ein Platz ja ruhich mitte Umgebung in Einklang kommen kann, abba wenn dabei die Tradition inne Dutten geht, dann krich ich ehm so meine Gefühle inne Magenkuhle.

Alz im letzten Jahr bei uns im Pott die letzte Lore gefahren iss, da hammse sich alle solledarisch erklärt und hamm ein Trikot getragen und Fackelzüge gemacht und datt Seigerlied wieder gesungen.
Und alles hatte ein Motto: DANKE KUMPEL!
Ja, kuck und watt liecht nun näher, alz unser „Wersestadion“ in „KUMPEL-STADION“ umzubenennen. Schwups, die Idee kaam auffen Tisch, alle sindse sich einig und schon beim nächsten Heimspiel vonne Rot-Weißen wird ein neues Schild überm Eingang prangen. Quasi gleichsam als dauerhaftes Dankeschön anne Kumpels.
Tolle Idee! Mussich schon sagen!
Tach auch!

Hömma, es iss einfach nich vonne Hand zu weisen: Der Frühling kommt mit macht. Also, wenn ich so im Garten geh‘ und mich so umsehe, merke ich schon die Veränderung. Die Krokusse sind am schießen, die Osterblumen kommen inne Blüte und auch die Tulpen sind am gedeihen.
Für mich ist datt immer datt Signal, datt die Spiele wieder in alle Regelmäßigkeit stattfinden. Und die Hinweisschilder am Stadion „Spiel fällt aus“ inne Schublade verschwinden. So muss datt auch sein.
Weisse, ich bin da mitte neue Technick vonne Information nich so gut drauf. Also inne Nachrichten von Radio WAF, oder auffem Handy oder auffe wattsäpp, wenn die Vereine ein Spielausfall bekannt geben.

 

Kuckma, wie waah datt früher? Da bisse bei Wind und Wetter zum Stadion marschiert. Auch bei Schnee und Nebel. Weil einfach der Drang da waah und du raus ausse Bude musstes. Ich kann nie sagen, datt ich enttäuscht waah, wenn datt Spiel ausfiel. Nun gut, datt Spektakel auffe Tribüne hatt mir schon gefehlt. Abba mein Kumpel Tönne und ich Hamm uns dann gemütlich auffem Heimweg gemacht und irgentzwie laach immer eine Kneipe auffem Heimweg, wo wir dann ehm mal Halt gemacht Hamm und Hamm uns so vor unser geistiges Auge ein Speil vorgestellt.
Und wenn dann auffem Heimweg noch ne Kneipe laach, dann hammwe auch noch die zweite Halbzeit vor unser geistiges Auge ablaufen lassen. So beweglich waahnwe schon. Also rein geistig.
Schade, datt die Kneipen immer weniger werden und wo mancher Heimweg dann gantz trocken wurde, obwohl es regnete.
Tach auch!

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