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Hömma, da hatte die Tage ein Kumpel von ein anderen Kumpel ein Foto geschenkt bekommen, weila in seine Wohnung mal ‚tabula rasa‘ gemacht hat.
‚Tabula rasa‘, datt iss die moderne Form von Sperrmüll auf ein Schlach.
Ich happ sofort laut inne Runde gesacht „Schmeiß datt gaanich wech. Die vom Sportarchiv können alles gebrauchen!“ Ich hoffe getz nur, dattich damit nich auffe Schnauze falle wegen meine großzügige Ansage.
Ja, und so happich natürlich watt ausgelöst, weil plötzlich alle am suchen fingen inne alten Unterlagen.
Abba gemach gemach.

Ich fang mal gantz langsam mitte Sucherei an und gipp datt an meine geneigte Leserschaft weiter, wobei ich durchaus inne Lage bin für ein Treffen mit alle netten Läutkes, die mir helfen beide Sucherei.
Also kuck; datt Foto iss vonne erste Mannschaft vonne DJK Vorwärts Ahlen. Ich weiß datt so genau, weil oben inne Mitte Willy Jakobi steht. Und der Willy datt waah im Ahlener Fußball schon eine Korrifähre.
Wer kennt noch mehr? Vielleicht sogar datt Jahr? Wenn datt Bild für dich zu klein iss, klick ruhig drauf, dann wirds größer für am kucken.
Schreibt dann ruhig an meine e-Post-Adresse  juppa1992@gmail.com.
Nach wie vor: mein Versprechen gildet. Wer mir schreibt und wer viel weiß, mit dem trink ich bestimmt ein Pilsken. Und wenns gantz gut läuft, sogar ein Körnken dazu.
Na, lohnt sich datt?

Tach auch

 

Zum inne Luft gehen

Hömma, im Stadion im Norden ist nicht mehr viel los. Ich mein so den Fußball.
Kuckma, früher, da waah da die ASV und hat gezaubert wie damals Schalke mit Szepan und Kuzorra. Volles Haus, immer spannende Spiele; rundum: die Fußballer hamm watt geboten für datt Geld. Und heute?
Früher hammse inne höchste Amateur-Klasse gespielt. Heute spielnse inne höchste Kreisklasse. Boah ej, watt für ein Abstieg.

 

 

Natz Wrobel aussem ASG-Heim, früher selps mal Fußballer und Erfinder der lupenreinen Blutgrätsche, hatte diese Tage sein Jubiläum als Wirt von datt Heim. 25 Jahre hatta ein Pilsken nachem anderen gezapft, hatt Würstkes gebraten und sein Fernseher eingeschaltet, wennet inne Bundesliga watt zu kucken gaap.
Also, der Natz hatte getz eine Idee: er hat bei sein Jubiläum ein Hubschrauber auffem Platz kommen lassen und dann sindse inne Lüfte aufgestiegen. So rein symbolisch hatt dann der Natz gesagt „Jetzt siehse ma, wattet heißt, wenne inne Luft gehs!“
Damit hatta natürlich so hintenrum gemeint, datt die Zuschauer ständig inne Luft gehen, wennse die Spiele im Stadion sehen. Kreisklasse und so.
Vielleicht wird ja mal alles besser und datt Jubiläum waah der Anfang von eine bessere Zukunft beide Fußballer.
Tach auch!

Des Pudels Kern = datt Alter

Kannze dir vorstellen, datt ich inne letzte Tage schwer am grübeln gekommen bin? Weisse warum? Wegen eine Torte! Ich waah die Tage inne Nachbarschaft für ein Geburtstag. Von Klein-Sven. Ihm sein erster Geburtstag. Auffem Tisch stand eine große Torte mit eine Kerze inne Mitte. Und die flackerte lustig vor sich hin. Und dann kam der große Moment: Klein-Sven sollte die Kerze auspusten und Mamma sollte sich watt für ihm wünschen. Weila ja noch nich so alt waah für am nachdenken vonne Wünsche.
Hömma, der Kleine hatte ein Luftzug, da waahse abba vonne Pötte. Schon beim zweiten Anlauf waah die Kerze aus. Mit so ein bissken Spucke hinterher. Und datt waah für mich er Anlass für weitere Überlegungen.

 

Ich dachte schon am nächsten Jahr, wenn mein Juppa 75 wird. Natürlich auch mit eine Torte auffem Tisch. Und die Kerzen? Hömma, datt wird ein Problem. Nich wegen die Kerzen; nee datt Anzünden wird ein Problem.
Datt nächste Problem wird dann datt Auspusten.
Ich geh einfach mal davon aus, datt mein Juppa versuchen wird, alle Kerzen mit ein Schlach auszupusten. Ich sach dir getz schon, datt datt nich einfach wird. Wegen Juppa ihm sein Gebiss.
Ich happ da so meine Bedenken, opp da nich datt Unterteil vonne Zähne hinterher fliecht. Und dann?
fraacht

Der Herbst kommt

Hömma, der Herbst kommt. Gantz bestimmt.
Am baldigsten siehsse datt am Laub vonne Bäume. Und datt iss im Gesetz vonne Natur verankert.
Für unseren Sport und am Sportkucken hatt datt gewisse Auswirkungen. Kuckma, inne letzten Woche hasse doch kaum mehr als ein Tie-Schört angezogen, weil alles so heiß waah. Und getz fängse an im Schrank nache Joppe zu suchen und nach ein Schal ausse letzte Kollektion, wenne dich auffem Wech nachem Sportplatz machs.
Und da liecht der Hase im Pfeffer. Kuckma, allein auffem Wech nachem Sportplatz bisse der Natur ausgesetzt. Vom Regen mal gantz zu schweigen.

Am Wochenende waah ich wieder mal auffem Wech im Stadion im Norden. Hömma, da kannze draußen rum so richtig Natur erleben inne gantze Vielfalt vonne Auswirkungen. An zwei Ereignisse binnich stehen geblieben. Einmal am Bürgerwald, dem ersten seiner Art in Ahlen und als zweites auffem Parkplatz vorm Stadion.
Hömma, da spielt die Natur abba getz alle Register vom Wandel inne Natur. Datt Laub vonne Bäume fängt sich am färben in eine Schönheit, datte ohne langes Fackeln erssma stehen bleibs.
Ich bin gantz ehrlich; ich geniess sowatt in volle Züge und dann geh ich auffem Platz und lass mich vom Sport einfangen. Iss nich immer prickelnd; abba auf jeden Fall eine Abwechslung in ein Rentnerleben.
Tach auch!

Sand statt Asche

Hömma, datt mitte Ascheplätze in Ahlen und die Auflösung von diese Plätze geht mir nich aussem Kopp. Erss der Kleibrink und getz der Don-Boskop-Platz. Ich sach datt mal anners rum: die Asche iss nich mehr gefragt. Aus viele Gründe. Ratzfatz = Asche iss Geschichte.
Dafür hatt der Sand abba getz Einzug gehalten. Irgentzwie waahn die Wolliballer Vorreiter von dieses Geschehen. Also dieses Zweier-Wolliball auf Sand und ohne Turnschläppkes.
Ja, kuck und in Ahlen hammse datt dann auch schnell inne Praxis gebracht. Wolliball auffem Marktplatz und dann als karribischen Höhepunkt bei eine Veranstaltung.

 

Die Tage binnich mal wieder umme Pöste gefahren mit mein Fahrrätsken und happ plötzlich zwei Spielfelder am Stadion im Norden gesehen. Getz nich für Wolliball. Nee, für am Handball spielen. Und mit Sand.
Hömma, datt iss ja der Kluh schlechthin. Sowatt ähnliches hamm die Fußballer auch schomma anne Koppakabahna gemacht, also in Brasilien, wohse den Ball ja richtig zelebrieren, wennse mitte Füße am wirbeln fangen.
Nun isses meine Aufgabe und auch mein Interesse mal zu kucken, wenn demnächst mal auffem Sandplatz am Stadion so ein Turnier im Handball gespielt wird. Datt interessiert mich schonn, weilse dann ja nich mehr mit Harz anne Fingers spielen können so wie inne Halle.
Tach auch!

Wieder ein wech

Hömma, da iss ja ein richtiges Sterben in unsere Stadions im Gange, nämlich ein Sterben vonne Sportplätze. Erss iss der Sportplatz am Kleibrink hopps gegangen, dann die Jahnwiese, die als riesiges Trümmerfeld heutzutage vor sich dahin dümpelt. Und getz iss auffem Platz nne Don-Boskop-Schule eine Müllhalde.
Jau, ehrlich. Der Don-Boskop-Platz iss eine Müllhalde.
Ich bin die Tage mal da lang gefahren und happ mal so umme Ecke gekuckt. Die Tarzanbahn iss noch gut in Schuss, abba der Ascheplatz iss inne Dutten. Ein Riesenberg iss dort angehäuft. Schutt, Schrott und sonstiges Gedöns.

Da kommse schon am nachdenken. Kuckma, wir hatten so viele schöne Sportplätze und getz geht einer nachem andern wech. Datt hört sich quasi gleichsam so an, als ob in Ahlen gar keine Sportlers mehr sind. Oder?
Irgentzwie macht mich datt ganzte schon kribbelig und ich muss mal inne Expertenrunde gehen und nachfragen, watt da so los iss. Irgentzwie muss ich mal so langen Urlaub mit meine Frieda gemacht hamm, datt ich ein Filmriss vonne Entwicklung inne Stadt happ.
Tach auch

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