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JUPPA wird 25 Jahre alt

Hömma, weisse eigentzlich, datt am Freitag richtig gefeiert wird? Also am 22. September von dieses Jahr?
Der Grund iss ein gantz einfacher = JUPPA wird 25 Jahre alt.
Am 22. September 1992, datt waah damals ein Dienstag, erschien in der Ahlener Volkszeitung der erste JUPPA-Bericht. „Wenn der Huber mitte Tuba“, datt waah damals der Beginn von eine lange, lange Serie. Alle in echtes Ruhrdeutsch geschrieben.
Damals ging es um ein Trainer, der seine neue Betätigung inne Nachbarschaft, beide Spielvereinigung Beckum, aufgenommen hatte. Wie lange er, also der Lothar Huber, beide Beckumer geblieben iss, datt iss nich mehr überliefert.
Abba JUPPA hatte sein Platz inne Zeitung, also inne AV gefunden und konnte sich Woche für Woche ausbreiten. Weil der Häbbert, also der Herbert Rüsing, diese Idee so toll fand und ihm dann regelmäßig Material anne Hand gaap.

Ja, kuck, datt waah alles vor 25 Jahre und am Freitag iss Pattie bei JUPPA. Mit seine Frieda und mit sein Tönne, alles treue Wegbeglieter in all diese 25 Jahre.
Und so wird es weiter gehen; getz nich mehr inne Zeitung (oder doch mal wieder?), abba dafür auffe Internetseite von „www.juppa.eu“. Woche für Woche. Immer am Montag.
Tach auch!

Hömma, bisse schomma im neuen Berliner Park gewesen? Da, wohse getz die Finnen-Schhweißbahn gebaut hamm und da, wo die neue Sumpfeiche aus Luxenburg steht?
Hömma, musse ma kucken, wattse da alles so gemacht hamm.
Und dann hammse so einige Umpflanzungen vorgenommen. Der echte Bär aus Berlin iss umgezogen auffe anderte Straßenseite und die Jäuster mittem Fisch hamm auch ein neuen Platz bekommen.
Genau datt waah der Anlass für mein Kumpel Tönne mit mir im Park zu gehen. „Juppa“,  hatta gesacht, „die wollen im Park ein neues Anglerparadies machen und dafür den Langstteich trocken legen“. Hatta gesacht.

„Kuckma“, hat Tönne gesacht, „datt machen die alles schrittweise. Erss hammse den Berliner Bär inne Trockenzone gebracht, dann hammse die Werse umgeleitet und getz hammse ein neuen Teich angelegt. Und so richtig sehnsüchtig kucken die beiden Jäuster getz auffen Teich, und nich mehr auffe Werse“.
Zuerst happich datt gaanich geglaubt, watt mein Kumpel Tönne da so von sich gegehm hat. Also hamm ein Spaziergang innen Park gemacht.
Oppes glaubs oder nich: Tönne hat recht. Die Jäuster mittem Fisch unterm Arm kucken wirklich gantz sehrnsüchtig auffen Teich für am angeln. Ma kucken, wie lange datt noch dauert  biss der erste Angler seine Rute im Wasser geworfen hat und sich dann neben die beiden Jäuster stellt für ein Foto.

Tach auch

Mann, sei ein Jedermann !

Hömma, selten waah ich so inne Einigkeit wie an dieses Wochenende mit mein Kumpel Tönne. Wir sind mal wieder Nord-Nord-West unterwegs gewesen in Ahlen; also Richtung Sportpark Nord. Weil da die Jedermänner inne Aktion waahn. Beim Jedermann-Zehnkampf.
Ich sachet mal ganz schnell auffen Punkt: Wir waahn begeistert und hamm uns gaanich so schnell eingekricht. Hömma, da sind junge wie auch alte Sportlers unterwegs und alle sind am Zehnkampf machen.  Ja, lass dir datt mal auffe Zunge zergehen. Zehnkampf; datt heißt in schriftliches Deutsch zehn Übungen an ein Stück mit ein Tag Unterbrechung. So wie die leichten Athleten beide Olympische Spiele oder beide Weltmeisterschaften. Mit so klitzekleine Abweichungen, die abba inne Endabrechnung gaanich so im Gewicht fallen.
Zehn Übungen sind zehn Übungen, fünf so als Auftakt und fünf zum Nachschlach.

Nun hammwe, also ich und Tönne, nich alle Übungen mitgemacht. Datt verbietet schon der Anstand und der Geschmack. Abba wir sind bei eine Gruppe von Übung zu Übung mitmarschiert. Wir waahn also beide Sportlers aus nah und fern vom Anfang bis zum Ende dabei. Und wir hamm auch mitgelitten, mitgezittert, mitgeschrieen und auch mitgescwhwitzt.
Hömma, datt waah genauso anstrengend als wie wenne selbst inne Turnschläppkes stecken würdest.
Und als dann zum Schluss der lange Lauf umme Bahn gestartet wurde, da wollten wir aus Sympathie auch mitlaufen. Wenn da nich so ein Sannitäter gewesen wäre, der uns inne Schranken verwiesen hatt. Außerhalb vonne Rundbahn konntenwe wohl am gucken stehen, abba nich für am mitlaufen. Vonwegen mit ein öffentliches Ärgenris, wiese uns gesacht hamm.
Tach auch!

Wenn die Luft raus iss

Hömma, kennze datt Gefühl, wenn aus eine Sache die Luft raus iss? Ich mein datt getz so rein emmozional, bei diese Gefühle.
Mir ging datt wenigstens so inne letzte Wochen. Weil ehm die Säsong mitte Bundesliga noch nich wieder inne Gänge kaam.
Im wahrsten Sinne vonne Worte = die Luft waah raus.
Kuckma, datt iss genauso wie bei ein Ball. Wenn da die Luft raus iss, dann kannze mit sonne Pocke nix anfangen. Kannze nich am dribbeln fangen, kannze kein Wollischuss ablassen und ein Kopfball kricht auch ein Dreh, den man gaanich haben will.

Watt meinze, watt seit letzte Woche Freitag wieder los iss bei uns anne Ecke. Die Bude kommt eim nich mehr leer vor, datt Leben hatt wieder ein Sinn, datt Pilzken hatt wieder die rirchtige Temperatur.
Und weisse warum? Weil die Bundesliga wieder inne Pötte kommt und die Liga wieder am spielen fängt.
Irgentzwie binnich am grübeln gekommen. Warum? Weilich gemerkt happ, datt datt gantze Drum und Dran erss richtig Spass macht, wenn die Luft wiedert drin iss. Im Ball natürlich. Und dieser Ball wieder am rollen iss inne Liga.
Bis Weihnacten iss alles wieder im Lot; glaubse, datt iss richtig schön.

Tach auch

Sport im neuen Duden?

Hömma, da waah ich richtig neugierig, alz die Meldung mit den neuen Duden rauskam. Ich waah schon fast so weit und wollte mit Tönne eine Wette eingehen.
Für mich stand gantz klar im Vordergrund, ob der Sport im neuen Duden auch seine Bedeutung im Niederschlag fand. Der eigentzliche Grund waah eine Auseinadersetzung mit mein Tönne vonwegen mittem Wort „Videobeweis“. Tönne behauptete, datt man datt Wort „Videobeweis“ gantz klar mit ein scharfes „s“ am Schluss schreiben muss. Und dafür hatta eine klare Begründung. „Hömma, Juppa“, hatta gesacht, „es geht bei diese Lage vonne Videokamera, ob der Ball auffe weiße Linie waah oder nich. Und weiß schreibt man am Ende von datt Wort immer noch mit ein scharfes „s“, auch im neuen Duden.

 

Also hammwe auffe Herausgabe von den Duden gewartet. Ich happ tief inne Tasche gelangt, weil so ein Werk ja echte Patte kostet. Dafür kannze abba mindestens zweimal für am Frisör gehen.
Egal, ich happ inne Tasche gegriffen; denn datt waah mir datt ja auch wert.
Ja, Pustekuchen. Datt Wort steht gaanich in datt neue Werk drin. Boh ey, waah ich brastig.
Watt happich gemacht? Ich happ beide Werksleitung von den Verlag angerufen und mich sofort inne Chefetage verbinden lassen. Also keine Vorzimmerdame oder irgendein Aktenträger.
In kurze Worte happich mein Problem dargelegt. Und bin sofort auf Verständnis gestoßen, weil man inne Werksleitung da wohl watt übersehen hatte.
Um mich nich auf Jahre zu vertrösten, hat mir dann der Chef am andern Ende vonne Leitung gesac ht: „Videobewis“ schreibt man mit ein einfaches „s“ am Ende“. Hatta gesacht und als Begründung noch ergänzt: „Kommt ja schließlich von beweisen“.
Und ich happ dann noch einen nachgesetzt und happ dem Chef vom Duden-Werk gesacht, dattse ruhig öfter mal den Sport in seine Bedeutung auch im Duden berücksichtigen sollen.
Menno, happich mich geärgert, datt ich mit mein Tönne keine Wette gemacht hatte. Abba die Genugtuung vonne Richtigkeit meiner Worte waah auch schon die halbe Miete.

Tach auch!

Am falschen Ende gespart

Hömma, ich seh datt getz immer mehr ein: ich happ am falschen Ende gespart. Ich mein damit unsere Glotze. Ausmaß dreißig mal dreißig. Also vonne Größe vom Bildschirm.
‚Irgentzwie binnich auf ein Nostalgie-Preis aus, weilich den Apparello schon fast fuffzig Jahre happ und zu einer gantz bestimmten Kattegorie von Fernsehkucker zähle.
Getz hat meine Frieda mal gantz kräftig auffen Putz gehauen. „Juppa“, hattse gesacht, „watt willze dir denn noch mehr an Fernrohre kaufen, bloß damitte auffem Schirm überhaupt noch den Ball sehen kannz. Eishockey kannze doch schon gaanich mehr kucken“, hattse gesacht und mich schwer am nachdenken gebracht.

Wennich gantz ehrlich bin, dann spielt sich für mich ein Fußballspiel auch mehr beim hören app alz wie beim zukucken auffe Scheibe.
Letztes Wochenende waah datt gantz extrem vonne Wahrnehmung. Fußball, Autorennen, Volleyball auffem Sand und dann getz noch die leichten Athleten beim laufen umme Bahn. Und immer happich datt Fernrohr im Anschlach für am kucken nache genaue Ergebnisse und nache Tore.
Ja, ich werde wohl nachgeben und meine Pläne vonne Nostalgie und den Ehrenpreis aufgeben ud tief inne Portokasse greifen für eine neue Glotze.
Abba so als Zweitgerät lassich die alte Glotze immer noch inne Leitung. Man weiß ja nie, watt alles so in diese neuen Geräte steckt mitte gantze Schalterei auffe Knöppe. Bloß den Vorwurf von meine Frieda, dattich immer am falschen Ende spare, den lassich auch nich weiter im Raum stehen.
Tach auch

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