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Hömma, da binnich die Tage im Parkbad gegangen. Für am schwimmen vonne körperliche Ertüchtigung. Weil mein Körper appenzu auch mal Bedürfnisse dieser Art hat.
Pustekuchen. Ich konnte und durfte nich. Weilse da am schwimmen waahn. Abba fraach nich wie. 24 Stunden an ein Stück. Hömma, ich waah vonne Pötte. 24 Stunden. Datt musse dirma reinziehen. Datt iss ja ein Tach und eine Nacht zusammen. Und alles ohne Schnorchels und ohne Flossens. Einfach nur so mitte Badebuckse und mit den Körper.
Ich happ da mal so ein von diese Läutkes angehauen. Ich sach „Kollege“, happich gesacht. „Watt machta da? Iss datt watt für datt Günnes-Buch vonne Rekorde?“
Und dann hatt der Kollege mich aufgeklärt von diese Art von Schwimmen und wie datt gantze so überde Bühne geht.

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Es iss ja getz nich so, datt die Läutkes 24 Stunden an ein Stück am schwimmen sind. Die machen auch mal ein Päusken, holen frische Luft, legen sich auffe Pritsche, ratzen ein bissken, gehen dann wieder im Wasser. Und so weiter.
Nur für ein Frühschoppen oder fürde Zarettenpause hammse keine Zeit. Weil da die Pflicht zum schwimmen ruft.
Kuckma, der beste beide Männers hat nachher auf sein Arbeitszettel 57 Kilometer stehen gehappt. Hömma, datt iss von hier bis zum  Hermannsdenkmal. Abba nur bis anne Füße und nich bis auf sein Helm. Abba, ehrlich, datt sind echte Meters. Und datt alles in 24 Stunden.
Kannze dir vorstellen, datte in 24 Stunden zu Fuß auffem Hermann biss.
Ehrlich, Hand aus Herz und fest gelogen. Datt packse nie. Wette?

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Auf watt man alles achten muss

Hömma, wennne Sport am machen fängs, dann hasse erssma ein Kattalog vonne Bedingungen zu beachten. Vonne Kleidung bei sonne Sportart, weileja mitte Schischuhe so einfach auch nich im Schwimmbecken rumpaddeln kanns. Oder beim Tanzen kannze auch nich einfach mitte Fußball-Pöhler auffem Parkett rumlaufen.
Also, datt iss schomma so eine Bedingung.
Die andere Bedingung iss die Ernährung mitte Verpflegung. Stell dir ma vor, du komms auffem Sportplatz und hass als Getränk sofort ein Kasten Pils unterm Arm. Hömma, die vom Verein, die jagen dich sofort inne Wüste, wo datt Pils auch besser schmeckt als auffem Training.
Und dann gippts da noch die Ernährung. Also weck mitte Pommes und mitte Majo-Flasche. Gesunde Ernährung sindse dann am predigen. Mitte Kohlehydranten und mitte Eiweiß-Präparate.

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Kuckma, da binnich die Tage mal auf eine Veranstaltung gegangen, wohse am laufen waahn. Hömma, wenne datt siehs, watt die sich da so hinterde Kiemen schieben, da läufse abba in kurze Zeit als Hungerhaken durche Landschaft.
Bananen, Äpfel, Birnen und son Kompottzeug.
Ehrlich, wenne einmal in ein Anblick von sonne Ernährungskette komms, dann kommse schwer am grübeln, ob nich appenzu ein Pilsken, ein Schnitzel mit Pommes und ein Körnken datt Leben angenehmer machen. Oder?

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Raus inne Langst, im Winter

Hömma, den Spruch vonne städtische Läutkes findich gut: Raus inne Langst! Datt hammse im ganzen Sommer immer inne Propaganda gebracht. Und dann hammse ein richtiges Programm gemacht. Fürde Kinders, fürde Erwachsenens und für alle, die sonn Spass anne Unterhaltung hamm. Erssma fangse mit ein Programm an, dann ein bissken auffem Grill und alle sind zufrieden.
Kuck, und da happich mir gedacht. Wattse im Sommer können, datt könnense bestimmt auch im Winter. Hömma, watt so die gantzen Prognosen angeht, dann könnenwe im Winter mal wieder mit Eis und Schnee rechnen und mit Temperaturen unterm Eichstrich.
Wann hattenwe datt letzte Mal sonne Temperaturen? Annotobak und so. Abba inne letzte Jahre?

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Ich happma in meine Fotoalbums nachgekuckt und so ein paar Fotos rausgefunden, die an Eis und Schnee erinnern. Inne Langst. Alles happich dann unterm Arm geklemmt und app zu mein Tönne. „Tönne“, happich ihm gesacht, „wenn richtig Schnee inne Langst liecht, dann holnwe unsre Skiers raus und app auffe Leupe.“
Tönne hatte alles wohl nich richtig inne Gehörgänge bekommen und rannte sofort für im Keller. Mit Skiers und den rostigen Schlitten kaama sofort hoch. So rein profilaktisch, wie er sachte.
Wattma app, der Moment wird kommen und dann hängenwe bei uns inne Kollenie eine blaue Fahne aus, so wie früher bei Arnemann, wenn der Skiklub nach Winterberg fuhr…

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Ampelfarben im Stadion

Hömma, ich happ ja nix gegen die Einheitsfarben in alle sonne Stadions. Abba zum Beispiel am Rasen kannze an dat Grün nix ändern. Rasen iss nun mal grün und bleibt auch grün, es sei, du haus soviel Dünger drauf, datt alles gelb wird. Und anne Rundlaufbahn fürde leichten Athletens kannze auch nich viel ändern. Die Bahn iss nun mal rot und dat moderne Blau beide olympische Spiele iss ja nun auch nich gerade der letzte Brüller. Ja, kuck, da hasse zwei Farben in ein Stadion und datt kannze in alle anderen Städte auch ungefähr wieder sehen.
Bis auf eine neue Variante bei uns in Ahlen im Stadion von den Sportpark Nord. Wenne in diese Tage in datt Stadion willz, musse über den Parkplatz kommen. Datt iss ehm so die Verkehrsvorschrift.

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Und watt siehse? Eine Laubfärbung anne Bäume wie in Indien. Also diesen „indien sammer“, von dense in Amerika immer so am schwärmen sind. Hömma, du brauchs gaanich nach Indien oder nache Ammis. Wir hamm datt auch hier, ohne Flugzeug und ohne Hotels. Musse einfach nur die Augen aufmachen und du siehs die Natur inne schönste Schönheit. So wie im Sportpark Nord.
Ein leuchtendes Gelb, so datte getz im Sportpark alle Ampelfarben hass. Grün auffem Rasen, rot auffe Laufbahn und gelb auffem Parkplatz. Geh ma kucken im Stadion, denn lange hält sonne Pracht anne Bäume ja auch nich vor. Also, hurtig und wacker ma kucken und schwärmen und weiter sagen!

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Wenn die Kraniche ziehen

Hömma, die Tage hat mich ein Riesenkrach aussem Mittagsschlaf geweckt. Ich wusste ers gaanich, woher datt Palawer kaam, biss ich dann mal umme Ecke gekuckt happ und dann nachem Himmel. Menno, da waah ein Gewirr am Himmel von lauter Vögels. Meine Frieda wusste sofort watt Ambach waah. „Kuckma“, sachtese, „die Kraniche fliegen wieder im Süden!“
Klar, ich waah natürlich von den Wissensschatz von meine Frieda hellauf begeistert. Watt die alles so weiss mitte Natur, da kannze abba bei Günter Jauch mal ganz locker sonne Million abräumen. Ja, kuck, und dann hammwe uns datt gantze Spektakel über eine Zeitlang angekuckt.
So richtig inne Ordnung waahnse noch nich, die Viechers. Immer wieder waahnse am kreisen und am kreisen. Bis dann irgendein Schirri Ordnung mit ein Pfiff gebracht hatte. Hammwe wenigens so als Schlussfolgerung aus den Verhalten vonne Vögels gebracht.

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Ja, getz sindse alle wech und fliegen im Süden. Tausende von Kilometers ohne dattse mal anne Bocksen müssen, ne Pinkelpause einlegen oder an ein Verpflegungsstand mit sonne elektrische Getränke. Weisse, so wie beim Marathonlauf, wo die Läufers immer an solche Verkaufsstände vorbei rasen, ein Pinnken mit diese Muntermacher trinken, den Becher auffe Erde werfen und weiter geht’s. Beide Kraniche iss datt nich so, die hamm da irgendswie so ein Leithammel vorne inne Spitze, der gibt dann den Takt an und alle fliegen wie ne Eins hinterher. Ohne Navi und ohne Radarkontrolle.
Iss schon watt besonderes mit diese Viechers. Und so sindwe dann auch nach eine lange Zeit vonne Kuckerei nach oben wieder im Haus gegangen.

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Sommer ohne Ende?

Hömma, irgendswann muss ja mal Schluss sein mittem Sommer. Oder etwa nich? Immer wieder diese Hochs, einmal von David, dann von Klaus, dann von Sebastian und wiese alle heißen, diese Wettergötter. 20 Grad im Oktober? Hömma, datt iss doch nich normal. Wie soll die Natur am ruhen kommen, wennse ständig wieder so ein Schub mitte Hitze kricht und die Hitzewelle gaanich am aufhören fängt.
Klar, die Gastronomen freuen sich und sind die Hände am reiben. Datt Geschäft nimmt kein Ende und datt Finanzamt reibt sich auch die Hände von wegen mitte Steuern.
Die Tage happich eine Spontanidee inne Umsetzung gebracht. Ich happ meine Frieda einfach eingeladen für anne frische Luft. „Samma, Frieda“, happichse gefracht, „willze mal frische Luft anne Nase hamm!“ Und dann hammwe ein Tagesausflug gemacht. Für auffe Insel. Getz nich, um ein Strandlauf zu machen oder inne Fluten eine Erfrischung holen.
Nee, einfach nur mal so für auffe Schnelle eine frische Brise. Im Oktober, musse wissen. Morgens, kurz bevor die LKW wieder auffe Bahn sind, hammwe uns auffen Weg gemacht. Nordsee. Datt waah datt große Ziel. Pünktlich anne Fähre, und zum Frühschoppen waahnwe angekommen.

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App inne nächste Pinte, wohse alle freundlich „moin, moin“ sagten. Ein Pilzken auffe Schnelle, dazu ein Fischbrötken und dann annen Strand fürde frische Lucft, so wie ich datt meine Frieda versprochen hatte. Du hälzes im Kopp nich aus, watt am Strand loos waah. Nich blanker Hannes, oder wie datt heißt. Strandkörbe bis zum abwinken, so als ob Hochsommer noch gerade iss. Ja, und das beste waah: die Strandkörbe waahn für auf lau. Kein Tacken für am benutzen. Motto: nehmse Platz junge Frau und junger Mann. Und datt hammwe getan und hamm die Luft in volle Züge genossen.
Bis der Dampfer am tuten fing und wir wieder bei uns innen Pott mussten.
Hömma, iss datt alles noch echt mittem Wetter? Sommer ohne Ende?

 

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